Montag, 2. Juli 2012

Kirchenaustritt - Beerdigung trotzdem mit Pfarrer?

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Der Tod ist in der Tat ein sensibles Thema. Aber es ist bestimmt nicht falsch, sich zu Lebzeiten mit dieser Thematik zu befassen und sich zu informieren. Viele Bestattungsinstitute bieten mittlerweile Vorsorgegespräche an, manche veranstalten sogar Informationstage mit Führungen. Auch viele Krematorien bieten solche "Tage der offenen Tür" an, vor allem solche, die privat betrieben werden. Es ist in der Tat so, dass die Bestatter in zunehmenden Maße auch die Rolle der Kirche übernehmen, und zusätzlich die Betreuung der Hinterbliebenen in Form einer Trauerbegleitung anbieten. Grundsätzlich gilt: Jeder Mensch hat am Ende seines Lebens das Recht auf eine menschenwürdige Bestattung.
Der Tod war lange ein Tabuthema, denn kein Thema ist so sensibel, wie dieses. Wer denkt schon gerne an so was. Doch  wenn man schon zu Lebzeiten mit seinen Angehörigen darüber spricht, kann das für die später bei Eintritt des Todesfalls sehr hilfreich sein.Auch sollte man sich bei der Kirchengemeinde des Wohnortes und dem zuständigen Pfarrer informieren, ob er Trauerfeiern auch für die Leute hält, die aus der Kirche ausgetreten sind oder dies ggf. gegen ein zusätzliches Entgeld macht. Das dürfte je nach Kirchengemeinde unterschiedlich geregelt sein. Grundsätzlich gilt der Friedhofszwang, sieht man einmal vom dem Ausnahmefall der Seebestattung ab. Sind nur kirchliche Friedhöfe vorhanden, so wird selbstverständlich auch derjenige dort beerdigt, der aus der Kirche ausgetreten ist. Zumal man ja für die Grabstätte Geld bezahlt, für die kirchliche Trauerfeier in der Regel aber nicht, zumindest nicht bei der Kirchengemeinde, sofern man Mitglied der Kirche ist. Man sollte sich auch nicht scheuen, das Gespräch mit einem Bestatter guten Rufs zu suchen. Das mag alles makaber klingen, wird aber später den Hinterbliebenen bei der Trauerbewältigung helfen und unangenehme Überraschungen werden dadurch vermieden. Gute Bestattungshäuser aber auch Krematorien haben in der Regel eine eigene Trauerhalle und dort gibt es auch Mitarbeiter, die anstelle eines Gemeindepfarrers die Trauerrede halten (Laienprediger). Und die machen das auch nicht schlechter als ein Pfarrer in einer Kirchengemeinde. Sinnvoll ist auch ein Gespräch mit Freunden und Bekannten, die schon einmal einen Todesfall in ihrer Familie hatten. Bei denen kann man sich informieren, ob sie etwa mit dem Bestatter, oder des Pfarrers zufrieden waren, die Abrechnung transparent und die Kosten überschaubar waren, oder ob der Bestatter die Hinterbliebenen doch "über den Tisch gezogen hat".

Auf jeden Fall für den Todesfall finanziell vorsorgen in Form einer Lebensversicherung oder eines Sparbuches. Sinnvoll ist die schriftliche Hinterlegung des letzten Willens, etwa auch der gewünschten Form der Bestattung und das Gespräch mit Familienangehörigen darüber zu Lebzeiten.

Hinweis:
Leider sind längst nicht alle Bestatter seriös. Es gibt, wie überall, auch hier einige "schwarze Schafe", denen es in erster Linie ums Geld geht. Bei einem seriösen Bestatter ist ständig jemand erreichbar, er übernimmt nicht nur den Transport, die Versorgung und Beisetzung des Verstorbenen an sich, sondern erledigt auch alle Formalitäten, bietet Informationstagungen, Vorsorgegespräche und Kostenvoranschläge an, sowie alle sonstigen Serviceleistungen, die für die Abwicklung des Sterbefalls notwendig sind, bis hin zu Trauerfeiern im Bestattungshaus, aber er kümmert sich notfalls auch um die Haushaltsauflösung und Unterbringung verwaister Haustiere, wenn die Hinterbliebenen dazu emotional nicht in der Lage sind oder es keine Angehörigen gibt, die das übernehmen können.





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Fotografie - Tipps für Anfänger

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Die Geschichte der Fotografie begann im späten 19. Jahrhundert. Im Laufe des 20. Jahrhunderts wurde die Technik dann immer mehr verbessert. Anfangs wurde mit Glasplatten gearbeitet, später dann mit Zelluloidfilm, und in den dreißiger Jahren kam die Farbfotografie auf. Seit den späten 1990er Jahren schließlich wurde aufgrund der Weiterentwicklung der Computertechnik die analoge Fotografie mit Filmmaterial mehr und mehr durch die digitale Fotografie ersetzt. Heute wird überwiegend nur noch digital fotografiert, auch Videos werden heute fast nur noch mit Digitaltechnik produziert.
Als Anfänger sollte man eine nicht zu komplizierte Kamera auswählen. Möglichst auch keine Kamera im Miniformat, selbst wenn sie eine hohe Auflösung hat. Denn nicht nur die Auflösung (wird in Megapixeln angegeben) ist entscheidend, sondern auch die Größe des lichtempfindlichen Aufnahmechips. Und der hat bei größeren Kameras natürlich auch ein größeres Format. Und: Je größer das Objektiv, je mehr Licht nimmt die Kamera auf, und umso besser die Bildqualität, vor allem werden Kameras, die einen großen Objektivdurchmesser aufweisen, mit schlechten Lichtverhältnissen besser fertig. Bei der Auswahl der Kamera sollte man sich in einem Fachgeschäft beraten lassen. Auf gut verständliche Bedienungsanleitung achten. Den heute im Handel erhältlichen Kameras sollten diese beigefügt sein und  Funktionen wie automatische Fokussierung, Belichtungsmessung und Weißabgleich aufweisen, sowie ein integriertes Blitzgerät enthalten. Erfüllt die Kamera diese Anforderungen, so kann man selbst als Anfänger gute, brauchbare Fotos machen. Ein eigener PC und Grundkenntnisse in den gängigen Betriebssystemen, sind enorm von Vorteil. Hierfür gibt es genug leicht  zu handhabende Bildbearbeitungssoftware, mit der auch Anfänger leicht zurechtkommen. Auch hier sollte man sich im Fachgeschäft beraten  lassen. Will man  Fotos ausdrucken, so ist darauf zu achten, dass der Drucker eine ausreichend hohe Auflösung hat und auf verschiedene Papierformate und -oberflächen eingestellt werden kann. Auch hier ist eine Beratung im Fachgeschäft sinnvoll. Und: Übung macht den Meister. Am besten lernt man, wenn man sich mit den Geräten beschäftigt und einfach damit herum experimentiert. Der Vorteil der Digitalfotografie liegt ja gerade darin, dass man nicht ständig Filmmaterial kaufen und die Filme dann entwickeln lassen muss. Das spart erstens Geld und zweitens hat man die Bilder sofort zur Verfügung und kann sich das Ergebnis auch sofort ansehen. Das wichtigste ist dass man Geduld aufbringt und immer wieder etwas neues ausprobiert. Aus Fehlern kann man nur lernen. Misslungene Bilder kann man ja sofort wieder löschen und die Aufnahmen wiederholen. Darin liegt ja gerade der Vorteil der digitalen Fotografie. Bei der analogen Fotografie auf Filmbasis ist das nicht möglich, und misslungene Bilder verschlangen auch viel Geld wegen des Filmverbrauches. Das gibt es bei der Digitalfotografie Gott sei Dank nicht mehr.

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Sonntag, 1. Juli 2012

Oleander, mediterranes Flair im Garten, Balkon und Terasse


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Der Oleander, (Nerium Oleander) man nennt ihn auch Rosenlorbeer ist ein immergrüner verholzender Strauch, er gehört zu den Hundsgiftgewächsen. Er ist im ganzen Mittelmeerraum verbreitet und wächst dort in den Gärten, in unserem Klima meist nur im Kübel, um frostfrei überwintert werden zu können. Nur wenige Sorten vertragen kurzzeitig bis zu -10°C Frost. Er blüht von Mitte Juni bis September, also praktisch den ganzen Sommer hindurch.Für eine erfolgreiche Kultur braucht man einen ausreichend großen Kübel, einen sonnigen Platz im Garten, Balkon oder Terrasse und einen frostfreien hellen Raum zum Überwintern
 In der warmen Jahreszeit braucht der Oleander eine ausreichende Wasserversorgung und Düngung. Im Winter sollte der Oleander idealerweise hell bei 5-10°C gehalten werden. Optimal ist ein frostfreier Wintergarten. Überwinterung im beheizten Haus ist wegen der Gefahr des Spinnmilbenbefalls und der Vergeilung durch Lichtmangel möglichst zu vermeiden. Obwohl der Oleander meistens als Kübelpflanze gehalten wird, so gibt es doch einige Sorten, die in den meisten Gebieten Deutschlands bei Verwendung von geeignetem Winterschutz (Vlies, etc.) durchaus auch an geschützten Stellen im Garten überwinterungsfähig sind.
Die folgenden Sorten: Nerium villa romaine; Nerium atlas; Nerium italia; Nerium cavalaire überstanden in Feldversuchen kurzzeitig bis zu -10°C. Bei tieferen Temperaturen beginnen zunächst die Blätter nach und nach abzusterben, bei weiter absinkenden Temperaturen (-15 -  -20°C ) auch vermehrt das Holz. Meist treibt der Strauch aber aus der Wurzel wieder aus, selbst wenn die oberirdischen Teile völlig abgestorben sind. Voraussetzung ist, dass der Wurzelstock intakt geblieben ist. Bei Überwinterung im Freien den Wurzelbereich daher möglichst mit einer Laubdecke (auf die man zusätzlich Tannenzweige legt, damit das Laub nicht wegweht) schützen, damit der Frost nicht zu tief eindringen kann. Außerdem erzeugt das Laub bei der Verrottung noch zusätzlich Wärme. Die meisten Schäden entstehen nämlich nicht durch die Kälte selber, sondern dann, wenn im Spätwinter die Sonne die oberirdischen Pflanzenteile erwärmt und sie so wieder zum Wachsen anregt, der Wurzelbereich aber noch gefroren ist und daher kein Wasser aufnehmen kann. Das führ dazu, dass die Pflanze nicht etwa erfriert, sondern schlichtweg vertrocknet. Überhaupt sind die starken Temperaturschwankungen, wie sie gerade im Spätwinter und Vorfrühling auftreten können, weitaus gefährlicher für Gartenpflanzen, als gleichmäßig niedrige Temperaturen. Im Frühjahr Tannenzweige und Laubdecke wieder entfernen, Boden auflockern damit Luft an die Wurzeln gelangen kann.
 Achtung:
Der Oleander ist äußerst giftig, etwa mit dem roten Fingerhut vergleichbar. Sein Gift bewirkt Übelkeit, Kopfschmerzen und Krämpfe. Starke Dosierung kann zu herzrythmusstörungen führen, die tödlich enden können. Auch Hautreizungen können auftreten, wenn man sich bei der Arbeit mit der Pflanze verletzt.


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Freitag, 29. Juni 2012

Bemannte Reise zum Mars - Utopie oder bald Wirklichkeit?

Der Mars stand schon immer im Mittelpunkt des Interesses und hat die Phantasie der Menschen beflügelt, was sich in zahllosen Sience-Fiction Romanen und -filmen widerspiegelt.1938 löste das realistisch wirkende Hörspiel "Krieg der Welten" vom Regisseur Orson Welles sogar eine Massenpanik aus, weil die Leute dachten, die Invasion von angeblichen Marsbewohnern, um die es im Hörspiel ging, sei Wirklichkeit, zumal damals viele noch an intelligente Bewohner auf dem Mars und anderen Nachbarplaneten glaubten.
Doch auch die Wissenschaft hat sich schon immer besonders intensiv mit dem Mars beschäftigt, da seine Oberfläche von der Erde aus mit Teleskopen leicht einsehbar ist und er der Erde am ähnlichsten ist, zudem ist er der Planet, der neben der Venus der Erde am nächsten kommen kann, ca. 54 Millionen km im günstigsten Fall. Schon 1659 entdeckte Christiaan Huygens eine dunkle dreieckige Zone auf dem Mars, 1877 glaubte der Italiener Giovanni Schiaparelli, dunkle Linien auf der Marsoberfläche zu sehen, welche er "Canali", italienisch für Gräben nannte. Das wurde dann propt von der Öffentlichkeit als Kanäle und damit als Werk intelligenter Bewohner interpretiert. Ende der 1957er Jahre begann das Zeitalter der Raumfahrt,  unbemannte Marsflüge seit Oktober 1960, denn schon in diesem Jahre, nur drei Jahre nach dem ersten erfolgreichen Start ihres ersten Erdsatelliten Sputnik 1 versuchten die Russen, die ersten Sonden zum Mars zu schicken, was aber erst im Jahre 1965 den Amerikanern gelang (Mariner4). Die Sonde lieferten die ersten Nahaufnahmen, die eine eher mondähnliche Landschaft mit vielen Kratern zeigten, aber offenbar weder Wasser, noch Hinweise auf Leben. 1971 landete die erste sowjetische Sonde Mars3 weich auf dem Mars, lieferte jedoch keine Bilder, da der Funkkontakt 20 Sekunden nach der Landung abbrach. Das gelang erst 1976 den amerikanischen Sonden Viking 1 und 2, die hervorragende Farbaufnahmen von der Marslandschaft zeigten. Zu sehen war eine äußerst steinige trockene Wüstenlandschaft und ein ocker- bis rosafarbener Himmel. Hinweise auf Leben zeigte sich hier aber auch nicht. Mittlerweile sind bis heute über 40 Missionen zum Mars geschickt worden, so viele, wie zu keinem anderen Planeten unseres Sonnensystems. Einige Missionen der letzten Jahre waren überaus erfolgreich, man denke nur an die Sonde Pathfinder mit dem Rover Sojourner 1997, die beiden Marsrover Spirit und Opportunity 2005, oder den Phoenix Marslander 2008, die die Erwartungen der Wissenschaftler weit übertroffen haben. Spirit und Opportunity waren nur für 3 Monate Funktionszeit ausgelegt und funktionierten über 5 Jahre, sie senden vermutlich noch heute Daten zur Erde, auch wenn sie inzwischen massive Verschleißerscheinungen zeigen. Etliche Sonden erkundeten den roten Planeten aus einer Umlaufbahn, z.B Mars Global Soveryour und Mars Express.
Eine weitere Mission, Mars Sience Laboratory ist seit November 2011 auf dem Weg zum Mars und wird voraussichtlich im August 2012 landen und ebenfalls einen Rover absetzen. Auch für 2013 und 2018 sind weitere Missionen geplant. Auch über eine bemannte Marsmission wird viel diskutiert, ist aber zumindest auf absehbare zeit nicht geplant. Rein theoretisch wäre eine bemannter Flug zum Mars durchaus möglich, aber mit erheblich mehr Aufwand und Kosten verbunden, als unbemannte Missionen, mal ganz abgesehen von den Gefahren für die Besatzung. Das fängt schon mit dem immens langen Zeitraum an, über den sich eine solche Reise erstrecken würde, nämlich über zwei Jahre bis zur Rückkehr auf die Erde, da Hin- und Rückflug nur zu bestimmten Zeiten möglich sind, nämlich dann, wenn Erde und Mars dafür in günstiger Position zueinander stehen. Man hat zwar auf den Raumstationen Mir und ISS Erfahrungen mit Langzeitaufenthalten im Weltraum gemacht, aber die Astronauten befanden sich immer im Erdorbit, von dort aus hätten sie im Notfall innerhalb weniger Stunden zur Erde zurückkehren können. Auf einem Flug zum Mars ist das hingegen nicht möglich und der kleinste Zwischenfall würde den Tod der Besatzung bedeuten. Mal ganz abgesehen von den sich daraus ergebenden psychischen und physischen Problemen. Alle langfristig ausgearbeiteten Programme, Europa hat das Jahr 2033 im Visier (Projekt Aurora), dürften daher wohl eher Visionen sein. Man sollte ohnehin zuerst einmal Geld dafür einsetzten, die Probleme auf unserer guten alten Erde zu lösen.
glausen

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Wo der Ozean am tiefsten ist.


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Die tiefste Stelle im Ozean befindet sich im sogenannten Marianengraben, ca. 2000 km östlich der Philippinen im westlichen Pazifik.Der Marianengraben gehört zum sogenannten pazifischen Feuerring, eine Subduktionszone, die sich um den ganzen Pazifik zieht. Der Marianengraben liegt knapp östlich und genau parallel zur zu den mikronesischen Inseln gehörenden Inselkette der Marianen und erstreckt sich nördlich und südlich der marianischen Insel Guam.
Die tiefste Stelle, das sogenannte Witjastief liegt süd-südwestlich der Insel Guam, ca. 142° östlicher Länge und 12° nördlicher Breite am südlichen Ende des Marianengrabens. Diese Stelle ist 11034 m tief und damit die tiefste bekannte Stelle der Erde. Der Wasserdruck beträgt dort 1170 bar. Der Marianengraben erstreckt sich über ca. 2500 km sichelförmig zwischen dem 12. bis 25. nördlichen Breitengrad und dem 142. bis 147. östlichen Längengrad. Im Marianengraben schiebt sich die pazifische Platte unter die philippinische Platte, man bezeichnet das als Subduktion. Dasselbe Phänomen beobachtet man auch im östlichen Pazifik, an der Westküste Amerikas.  Diese Bruchzonen zeichnen sich durch häufige Erdbeben und Vulkanismus aus, wodurch im Ozean Flutwellen (Tsunamis) entstehen können. Treffen diese auf die Küsten, so richten sie dort verheerende Schäden an. Das Gegenstück zum pazifischen Feuerring, wo sich eine Erdkrustenplatte unter die andere schiebt, ist der mittelatlantische Rücken. Dort bricht die Erdkruste auf und die beiden Teile driften auseinander. Deshalb entfernen sich Afrika und Amerika um einige cm im Jahr voneinander, und der Atlantik vergrößert sich. Auch in dieser Zone gibt es Vulkanismus. Island im Nordatlantik liegt genau inmitten dieser Zone. Deshalb gehört der westliche Teil von Island genau genommen schon zum nordamerikanischen Kontinent. Auch in Ostafrika gibt es eine solche Bruchzone. In erdgeschichtlich ferner Zukunft in einigen Millionen von Jahren wird sich deshalb das sogenannte "Horn von Afrika" vom übrigen Teil des Kontinents lösen und zwischen beiden ein neuer Ozean entstehen. Afrika und Amerika hingen in erdgeschichtlich früher Zeit auch einmal zusammen. Der Pazifik hingegen dürfte sich wahrscheinlich immer mehr verkleinern, Asien und Amerika zusammenrücken, ungefähr mit derselben Geschwindigkeit, mit der Fingernägel wachsen. Die Erdbeben in den sogenannten Subduktionszonen entstehen dadurch, dass beim Absinken von einer Erdkrustenplatte unter die andere dies nicht gleichmäßig geschieht, sondern sich beide häufig verkannten, so dass sich eine Spannung aufbaut. Wird die zu groß, dann lösen sich beide Platten schlagartig voneinander, wobei sich beide ruckartig verschieben, oft um mehrere Meter pro Sekunde. Geschieht das unter dem Ozean, so kommt es zu Tsunamis. An Land können beide, Erdbeben und Tsunamis, verheerende Zerstörungen anrichten und Katastrophen auslösen.  So wie der Tsunami am 26. Dezember 2004 in Indonesien und Thailand. Seit dem sind die Erdbeben- und Tsunamiwarnsysteme im pazifischen Raum und im indischen Ozean immer mehr perfektioniert worden.
glausen

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Könnte man Sonnenprotuberanzen auch ohne H-Alpha-Filter sehen?

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Im Gegensatz zur sogenannten Photosphäre, der eigentlichen gleißend hellen Sonnenscheibe kann man Protuberanzen ohne H-Alpha-Filter normalerweise nicht sehen, da sie etwa 100000 mal lichtschwächer sind, als die Sonnenoberfläche selbst.
Vorsicht bei Sonnenbeobachtungen! Niemals mit optischen Geräten ohne Schutzfilter direkt in die Sonne schauen, auch nicht mit bloßem Auge! Irreparable Augenschäden bis hin zur Erblindung wären die Folge! Stets ausreichend starke spezielle Sonnenfilter verwenden und die gehören grundsätzlich VOR das Fernrohrobjektiv, keine Okularfilter, die können durch Überhitzung im Teleskopfokus platzen! Steht kein Sonnenfilter zur Verfügung, hilft nur die Methode der Projektion des Sonnenbildes auf eine weiße Fläche, etwa ein weißes Stück Pappe. Das ist auch die sicherste Methode, die zudem den Vorteil hat, das mehrere Personen gleichzeitig das Bild der Sonne betrachten können wie auf einer Kinoleinwand. Dabei ist darauf zu achten, dass das Okular so angebracht wird, dass niemand versehentlich hineinschauen kann, am besten benutzt man ein sogenanntes Zenitprisma, das mit dem Okular nach unten vom Beobachter weg auf die weiße Projektionsfläche gerichtet ist.
Doch es gibt eine, wenn auch äußerst seltene Gelegenheit, die Protuberanzen ohne H-Alpha-Filter sehen zu können, nämlich während einer nur wenige Minuten dauernden totalen Sonnenfinsternis, bei der der Neumond die Sonne komplett verdeckt. 
Da der Mond uns aufgrund einer besonderen Laune der Natur nahezu genauso groß erscheint, wie die helle Sonnenscheibe, kann er diese im günstigsten Fall noch so gerade eben komplett abdecken, während die äußeren Bereiche der Sonne, in denen sich auch die Protuberanzen befinden, unverdeckt bleiben. In diesem Zustand, und nur in diesem kann die gleißend helle Photosphäre die Protuberanzen nicht mehr überstrahlen, so dass sie, wie übrigens auch die silbrigweiße Sonnenkorona, sichtbar werden. Normale Weißlicht-Sonnenfilter, wie auch die Projektionsmethode eignen sich nicht zur Beobachtung der Protuberanzen, da Weißlichtfilter das gesamte Sonnenlicht um den Faktor 1 zu 100000 schwächen, das gilt auch für das projezierte Sonnenbild, das ohnehin schon 100000 mal schwächere Licht der Protuberanzen wird also um den Faktor 100000 mal 100000, das entspricht dem Faktor 100 Millionen, geschwächt. Das ist genauso, als wolle man ein sonnenbeschienenes weißes Blatt Papier oder die Landschaft durch einen Sonnenfilter betrachten. Jeder, der schon einmal durch eine Sonnenfinsternisbrille hindurchgesehen hat, weiß, dass man dann, außer der Sonnenscheibe selbst, von der Umgebung nichts sieht.
Beim H-Alpha-Filter hingegen macht man sich eine besondere Eigenschaft der Protuberanzen zunutze. Sie bestehen aus ionisiertem Wasserstoffgas und leuchten im Gegensatz zur Photosphäre nur in einem sehr engen Spektralbereich, am intensivsten in der sogenannten roten H-Alpha-Linie von 256,28 Nanometer. Und diese Spektrallinie kann man mit sogenannten Interferenzfiltern aus dem gesamten Spektrum herausschneiden, während alle anderen Wellenlängen absorbiert werden. Man kann sich das so vorstellen, wie ein Funkempfänger, der auf eine bestimmte Funkfrequenz eingestellt ist. Genau dasselbe macht man mit einem H-Alpha-Filter, nur eben im optischen Bereich. Nur so ist es möglich, die Protuberanzen kontinuierlich zu beobachten, ohne auf totale Sonnenfinsternisse warten zu müssen.
 glausen

 Die Sonne im Licht der H-Alpha-Linie, mit drei großen Protuberanzen

Nur während einer totalen Sonnenfinsternis sind die Protuberanzen auch ohne H-Alpha-Filter zu sehen



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Ist der Vollmond von der ganzen Erde aus gleichzeitig zu sehen?

Nein, nur von der Erdhälfte aus, wo der Vollmond gerade über dem Horizont steht, also auf der Nachtseite, ist er gleichzeitig zu sehen. Doch weil sich die Erde dreht, bewegt sich die Nachtseite und damit die Zone, von der der Vollmond aus zu sehen ist, von Osten nach Westen, und zwar um genau 15 Längengrade pro Stunde.
Daher sind zum Beispiel Mondfinsternisse von der gesamten Nachtseite der Erde aus zu sehen, und weil sich die Erde dreht, erstreckt sich das Sichtbarkeitsgebiet einer Mondfinsternis, bei der der Vollmond durch den Kernschatten der Erde wandert, über mehr als 50% der Erdoberfläche. So fand am 10. Dezember 2011 eine totale Mondfinsternis statt, die bereits zwischen 13 und 14 Uhr begann, als der Mond noch unter dem Horizont stand, aber dennoch war die letzte Phase von Deutschland aus zu sehen, weil die Mondfinsternis bis 17:18 dauerte und der Mond in Deutschland inzwischen aufgegangen war, wegen der um diese Jahreszeit besonders langen Nächte und der nördlichsten Position des Vollmondes ging er z.B. in Fleckeby, Schleswig-Holstein an diesem Tag schon um 15:52 auf. Deshalb sind Mondfinsternisse für einen bestimmten Ort auf der Erde auch häufiger zu sehen, als Sonnenfinsternisse, denn im Gegensatz zum Vollmond und Mondfinsternis ist eine Sonnenfinsternis, bei der die Sonne vom sonst unsichtbaren Neumond mehr oder weniger  bedeckt wird, von einer wesentlich begrenzteren Region aus zu sehen, die Zone,in der nach und nach eine mehr oder weniger große partielle Phase zu sehen ist, erstreckt sich über nur ca. 1/3 der gesamten Erdoberfläche, die Zone einer totalen oder ringförmigen Sonnenfinsternis erfasst gar nur wenige Prozent der Erdoberfläche. Weil der Mond 400 mal kleiner ist, als die Sonne, aber auch 400 mal näher als diese, erscheinen beide annähernd gleich groß, mit geringen Schwankungen des Erde-Mondabstands. Daher ist das Gebiet einer totalen, oder, wenn der Mond in Erdferne steht, ringförmigen Sonnenfinsternis extrem klein, maximal 300 km, und eine totale, oder ringförmige Sonnenfinsternis für einen bestimmten Ort auf der Erde ist deshalb extrem selten, im Durchschnitt alle 400 Jahre. Eine partielle Sonnenfinsternis gibt es dagegen in Schnitt alle paar Jahre, sie kann in einem Umkreis von max. 7000 km Durchmesser gleichzeitig gesehen werden. Hingegen konnte der sogenannte Venustransit vom 6. Juni dieses Jahres (der ja auch eine Art "Mini-Sonnenfinsternis" ist), bei der nicht der Mond, sondern die Venus vor der Sonne vorbeiläuft, von weit mehr, als 50% der Erdoberfläche gesehen werden, da die Venus selbst zur Zeit ihres geringsten Erdabstandes während der unteren Konjunktion immer noch etwa 100 mal weiter von der Erde entfernt ist, als der Mond (ca. 40 Millionen km) und der Durchgang etwas mehr als sechs Stunden dauerte. Dafür ist im Gegensatz zu Sonnen- und Mondfinsternissen ein Venustransit extrem selten, es finden nur alle 105 1/2 oder 121 1/2 Jahre zwei Transite im Abstand von 8 Jahren statt. Die nächsten finden erst wieder am 11. Dezember 2117 und 8. Dezember 2125 statt. Der Planet Merkur tritt bereits am 9. Mai 2016 in den Nachmittagstunden vor die Sonne. Die nächste partielle Sonnenfinsternis ist von Deutschland aus am 20. März 2015, vormittags zu sehen, die nächste totale Mondfinsternis am 27/28. September in der 2. Nachthälfte.
glausen

                           Die Endphase der Mondfinsternis vom 10. Dezember 2011

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Gelbe Blätter beim Gummibaum, was kann man tun?


Google-Suche
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Wenn die Blätter des Gummibaumes gelb werden, so kann das verschiedene Ursachen haben. Zu wenig, oder zu viel Feuchtigkeit (Staunässe) kann ebenso zum Absterben der Blätter führen, wie der Befall von Schädlingen wie etwa Spinnmilben, Thripsen oder Blattläusen. Möglicherweise steht er auch in zu kalter Zugluft, oder zu dunkel, oder der Topf ist zu klein. Er sollte hell bis sonnig stehen, gleichmässig feucht gehalten werden, also weder zu trocken, noch zu nass, schon gar keine Staunässe, denn das vertragen die allermeisten Zimmerpflanzen überhaupt nicht. Temperatur im Winter nicht unter 12°C, keine Zugluft, im Sommer bis 25°C. Mässig düngen. Zu hoch gewordene überalterte Pflanzen lassen sich durch Kopf- und Blattaugenstecklinge vermehren und so verjüngen.

  1. Blätter mit der Lupe auf Schädlinge untersuchen. Bei Befall die Blätter mit kalkfreiem Wasser und einem weichen Lappe abwaschen.
  2. Bei zu trockenem Wurzelballen gründlich wässern, am besten den Topf bis über den Rand einige Stunden in Wasser stellen und vollsaugen lassen.
  3. Bei zu kleinem Topf, oder Schäden durch Staunässe den Baum umtopfen in frische Blumenerde.
  4. Bei zu dunklem oder zu kalten Stand einen geeigneten Standort wählen.
  5. Zur Vermehrung Kopf- und Blattaugenstecklinge in keimfreie Anzuchterde unter Folie stecken, an besten in einem beheizbaren Vermehrungsbeet, Anzuchttemperatur 25-30°C, Blattaustrieb bestätigt gelungenes Anwurzeln, ist das geschehen, dann eintopfen und wie oben beschrieben kultivieren.


    • Beim Umtopfen einen nicht zu großen neuen Topf wählen, zwischen dem Wurzelballen und dem Topfrand sollte nicht mehr als zwei Finger breit Platz sein.
    • Bei Wurzelschäden durch Fäulnis infolge Staunässe alle verfaulten Wurzeln entfernen, die offenen Stellen mit Holzkohlepulver desinfizieren.
    • Sehr vorsichtig angießen, erst dann wieder Wasser geben, wenn Ballen fast trocken, wenn möglich Wärme von unten geben (über einer Heizung), bis der Schaden verheilt ist.
    • Darauf achten, dass niemals Wasser im Übertopf stehen bleibt um Staunässe zu vermeiden. Überschüssiges Wasser nach dem Gießen aus dem Übertopf entfernen.
    • Einmal gelb gewordene Blätter werden nicht wieder grün, sondern fallen irgendwann ab, die Pflanze treibt aber an der Spitze oder an der Seite wieder neue Blätter aus, wenn sie sich erholt hat.
    • Schädlingsbefall lässt sich durch regelmässiges Besprühen mit kalkfreiem weichen Wasser eindämmen, da diese häufig bei zu trockener Zimmerluft auftreten, vor allem im Winter ist die Heizungsluft oft sehr trocken. Und das vertragen viele Zimmerpflanzen nicht. Auch kühlere Temperaturen im Winter (12-15°C) helfen gegen Schädlinge, zumal bei kühlerer Luft die relative Luftfeuchtigkeit höher ist, als bei 22°C Zimmertemperatur.
     glausen



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Dienstag, 12. Juni 2012

Tips für Hobbyastronomen - worauf man beim Teleskopkauf achten sollte.

Oft sind es aktuelle historische oder seltene Ereignisse, die einen dazu bringen, Amateurastronom zu werden. Bei mir war es die erste Mondlandung im Jahr 1969, als ich gerade einmal zehn Jahre alst war. Bei anderen war es vielleicht 1997 der sehr helle und auffällige Komet Hale-Bopp, oder 1999 die totale Sonnenfinsternis über Süddeutschland und Österreich.Vielleicht hat auch der kürzlich stattgefundene extrem seltene Venusdurchgang vor der Sonne wieder den einen oder anderen dazu bewegen können, sich mit Astronomie zu befassen.
Obwohl man heute schon viele interessanten Bilder und Informationen im Internet abrufen kann, die direkte Beobachtung am eigenen Teleskop, sei es nun Mond, Planeten oder ein seltenes Himmelereignis, kann kein Computerbildschirm ersetzen. Das weiß ich aus eigener Erfahrung. Welche Art von optischen Geräten man benötigt hängt erst einmal davon ab, ob man Einsteiger ist, oder sein Instrumentarium erweitern möchte und was man genau beobachten möchte. Für eine Mondfinsternis reicht schon ein Feldstecher. Will man Planeten beobachten, braucht man schon ein leistungsfähigeres Gerät. Wichtig für die Leistung ist nicht, wie man meinen könnte, die Vergrößerung, sondern die Öffnung. Je größer die ist, desto mehr Licht fällt nämlich hinein. Bei zu kleine Öffnung nützt nämlich eine zu starke Vergrößerung gar nichts, das Objekt erscheint dann zu dunkel und aufgrund der durch die kleine Öffnung entstehenden Lichtbeugung auch noch unscharf. Aus dem gleichen Grunde sollte man auch bei Teleskopen mit großer Öffnung die Vergrößerung nicht zu stark wählen - soviel wie nötig, so wenig wie möglich. Bei Planeten wird man mehr Vergrößerung brauchen, als bei Sternhaufen, Nebeln und Kometen, hierfür sollte man die Vergrößerung möglichst gering wählen, umso heller erscheint das Objekt. Man unterscheidet zwei Arten von Teleskopen: Linsenfernrohre und Spiegelfernrohre. Spiegelfernrohre haben den Vorteil, dass sie aufgrund des durch die Spiegelung gefalteten Lichtstrahls kürzer sein können und durch die Reflexion kein Lichtverlust entsteht.Für bestimmte Beobachtungen können jedoch nur Linsenfernrohre benutzt werden, z. B. bei der Sonnenbeobachtung mittels Projektionsmethode, wenn kein Sonnenfilter zur Verfügung steht, bei dieser wird das Bild der Sonne durch das Teleskop samt Okular auf eine weiße Fläche projeziert, da eine direkte Beobachtung der Sonne ohne spezielle Objektivfilter zur sofortigen Erblindung führen würde. Bei Spiegelteleskopen ist eine Sonnenprojektion nicht möglich, da aufgrund des gebündelten Sonnenlichtes der Fangspiegel im Innern des Spiegelteleskopes durch Hitzeeinwirkung zerstört würde. Braucht man dagegen sehr große Teleskopdurchmesser, weil sehr lichtschwache Objekte beobachtet werden sollen, so sind Spiegelteleskope von Vorteil, da bei der Reflexion am Spiegel kein Lichtverlust entsteht, während eine Linse immer etwas Licht verschluckt. Übersteigt ihr Durchmesser ein bestimmtes Maß, kommt es aufgrund ihres Eigengewichtes zudem zu Verformungen, was beim Spiegel nicht der Fall ist, da er mit der gesamten Fläche aufliegt. Für Einsteiger werden erst einmal einfachere, leicht zu handhabende Instrumente genügen. Ich empfehle entweder ein Linsenfernrohr von 6cm Öffnung mit drei verschiedenen Okularen und einen Sonnenprojektionsschirm.
Hände weg von sogenannten Okularsonnenfiltern! Die können durch die Hitzeeinwirkung des gebündelten Sonnenlichtes platzen. Sofortige Erblindung wäre die Folge! Sonnenfilter gehören grundsätzlich auf das Fernrohrobjektiv! 
Oder ein kleines Reise- Spiegelteleskop, z.B. das Celestron 90 mit 9 cm Öffnung, das auf jedes Fotostativ geschraubt werden kann und mit einem Zenitprisma und verschiedenen Okularen ausgestattet ist, mit passenden Adapterringen lässt sich auch eine Spiegelreflexkamera anbringen. Für das C90 gibt es auch passende Sonnenfilter zu kaufen, Sonnenprojektion nicht möglich, da Fangspiegel zerstört würde.
Für den Einstieg in die H-Alpha-Sonnenbeobachtung gibt es seit dem Jahre 2004 das Personal Solar Teleskope von Coronado, das mit ca. 600-700 € durchaus erschwinglich ist. Es enthält neben Infrarot- und Ultraviolett-Sperrfiltern einen justierbaren H-Alpha Haupt- sowie einen Blockfilter, die beide nur die H-Alpha- Spektrallinie mit einer Halbwertbreite von < 0,9 Angström passieren lassen. Das ermöglicht die Beobachtung von Sonnenprotuberanzen und auch schon vieler Oberflächendetails wie Flares, Filamenten und der Granulation der Chromosshäre der Sonne. Auch das Coronado-PST hat ein Schraubgewinde für Fotostative. Bevor das Coronado-PST auf den Markt kam, kosteten H-Alpha Beobachtungsgeräte von gleicher Qualität wie das PST ab 2000 € aufwärts. 
Die beiden letztbeschriebenen Instrumente haben zudem den Vorteil, dass sie so klein sind, dass sie ins Kabinengepäck bei Flugreisen passen, ideal für Hobbyastronomen, die viel auf Reisen sind, und das sind viele, denn wer beispielsweise eine totale Sonnenfinsternis einmal live erleben möchte, kommt um eine Fernreise nicht herum. Und da astronomische Instrumente äußerst wertvoll sind, gehören die wirklich nicht auf das Laufband eine Flughafens, es wäre äußerst ärgerlich, wenn die verloren gingen, oder beschädigt würden, denn die Ersatzleistungen der Fluggesellschaften bei Verlust oder Beschädigung richten sich nach dem Gewicht und nicht nach dem tatsächlichen Wert des Gepäckinhalts. Bei der Sicherheitskontrolle meines Handgepäcks mit den beiden Teleskopen gab es bisher jedenfalls nie Probleme.
Grundsätzlich sollte man nicht irgendein billiges Kaufhausteleskop kaufen, denn da ist leider oft viel Schrott im Handel. Am besten geht man zu einem Fachhändler oder informiert sich im Internet. 

Gernot Lausen

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Mittwoch, 6. Juni 2012

Letzter Venustransit für die nächsten 105 1/2 Jahre

Ein extrem seltenes Himmelsereignis war in den frühen Morgenstunden des 6. Juni 2012 zu beobachten, der Planet Venus hatte sich im Laufe der Nacht vor die Sonne geschoben und war bei Sonnenaufgang noch knapp zwei Stunden als pechschwarzes Scheibchen vor der hellen Sonnenscheibe zu sehen, ehe sie kurz vor sieben Uhr am rechten oberen Sonnenrand wieder verschwand.
Bereits vor acht Jahren hat es schon einmal einen Venustransit gegeben, am 8. Juni 2004. Es war der erste seit 121 1/2 Jahren, davor fand der letzte am 6. Dezember 1882 statt. Venusvorübergänge vor der Sonne sind extrem selten, weil die Venus nur alle 19 Monate zwischen Sonne und Erde vorbeiläuft und ihre Bahn gegenüber der Erdbahn um 3,1 Grad geneigt ist, daher läuft sie normalerweise nördlich oder südlich an der Sonne vorbei. Damit es zu einem Transit kommt, muss sie zeitgleich mit der sogenannten unteren Konjunktion die Ebene der Erdbahn kreuzen, nur dann stehen Sonne, Venus und Erde exakt auf einer Linie, Voraussetzung für einen Venusdurchgang vor der Sonne. Derzeit liegen die dafür notwendigen Zeitfenster zwischen dem 5. bis 9. Juni, und 7. bis 11. Dezember. Kommt die Venus an einem Tag innerhalb dieser Zeitfenster in untere Konjunktion zur Sonne, ereignet sich ein Transit, sie läuft als kleine schwarze Scheibe vor der Sonne vorbei. Und heute war es wieder soweit, nach dem kürzesten möglichen Zeitabstand von acht Jahren nun schon zum 2. Mal, ein dritter nach wiederum acht Jahren ist nicht möglich, sondern nur maximal zwei. Im Gegensatz zu dem Transit am 8. Juni 2004, der morgens begann und in ganzer Länge den gesamten Vormittag bei bestem Wetter zu verfolgen war, begann der Durchgang am 6. Juni dieses Jahres bereits in der Nacht, nur die letzten knappen zwei Stunden vor dem Ende war er von Norddeutschland aus noch zu verfolgen. Glücklicherweise spielte auch dieses Mal das Wetter mit, der Himmel war nur leicht bewölkt und Richtung Nordosten sogar bis auf wenige Schleierwolken völlig frei. Das war auch gut so, denn den nächsten Venustransit am 11. Dezember 2117 wird kein jetzt lebender Mensch mehr erleben. Daran sieht man, wie kurz ein Menschenleben gegenüber kosmischen Ereignissen ist. Und ich bin so unendlich dankbar, dass ich gerade zu der Zeit auf der Welt sein darf, zu der sich gerade diese beiden Venustransite ereignet haben und diese auch erleben durfte, weil alle Begleitumstände wie Wetter, zeitlicher Ablauf mitgespielt haben.
glausen

Die Venus als pechschwarzes Scheibchen vor der Sonne, zum 2. Mal nach acht Jahren
abfotografiert von einer Sonnenprojektionsanlage

Hier durch ein Spiegelteleskop mit Sonnenfilter fotografiert

Die schwarze venus durch ein H-alpha-Telekop (Coronado-PST) gesehen

Langsam entweicht die Venus wieder in die schwarze Dunkelheit

Da konnte wirklich nichts mehr schiefgehen, kaum Wolken Richtung aufgehender Sonne






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Freitag, 3. Februar 2012

Sicherheit und Brandschutz in den eigenen vier Wänden

In unseren eigenen vier Wänden fühlen wir uns im allgemeinen sicher. Eher rechnet man damit, dass einem unterwegs, oder auf der Arbeitsstelle etwas zustoßen kann. Aber auch im eigenen Haus, oder der Wohnung lauern Gefahren, die aber oft nicht so offensichtlich sind. Im wesentlichen sind es drei Dinge, von denen Gefahren ausgehen können. 1. Hausunfälle, 2. Brandgefahr, 3. Kriminalität. Diese drei wollen wir uns im einzelnen betrachten.
Zu Punkt 1: Hausunfälle geschehen viel häufiger, als man meinen könnte. Hauptursache ist meist Unachtsamkeit und ungeeignetes oder schadhaftes Handwerkszeug, vor allem schadhafte Leitern und Tritte, oder, schlimmer noch, gefährliche Improvisorien derselben. Da wird schnell mal ein Stuhl auf einen Tisch gestellt und dieser "Turmbau als Aufstieg benutzt, wenn keine Trittleiter zur Hand war und es "wieder einmal ganz schnell gehen muß", oder vielleicht nur schnell eine Gardine aufzuhängen war und man meinte, dafür lohne es sich nicht, erst einen sicheren Tritt aus dem Keller zu holen. Überhaupt lauert der Unfall am ehesten dort, wo einem die Zeit im Nacken sitzt, egal, ob unterwegs, oder zuhause. Am gefährdetsten sind Kinder, da, schon aufgrund ihres Spieltriebs sie viele Gefahren noch gar nicht einschätzen können. Alle gefährlichen Gegenstände und Stoffe wie Medikamente, Reinigungsmittel und amdere gefährlichen Chemikalien gehören kindersicher verwahrt.
Ein Großteil der Unfälle geht auf das Konto von elektrischem Strom. Aufgrund der in Deutschland strengen VDE-Bestimmungen geht von intakten Geräten keine Gefahr aus, wenn sie bestimmungsgemäß benutzt und die Sicherheitshinweise beachtet werden. Bei mißbräuchlicher Benutzung und Mißachtung der Sicherheitsbestimmungen kann jedes Gerät zu einer Unfallquelle werden. Der Hersteller übernimmt in solchen Fällen keinerlei Haftung. Defekte Elektrogeräte mit schadhaften Isolierungen gehören ohnehin ausgemustert. Schadhafte oder mißbräuchlich benutzte Elektrogeräte können nicht nur zu Unfällen, sondern auch noch zu Bränden führen, womit wir beim Punkt 2 wären. Die Ursachen sind die gleichen, wie bei Unfällen, Unachtsamkeit und Menschliches Versagen. Vor einer vergessenen Pfanne voll überhitztem Fett über unbeaufsichtigte Kerzen bis hin zu defekten elektrischen Anlagen und Geräten reicht das breite Spektrum von Möglichkeiten, durch die Brände entstehen. Man kann zwar vieles im Haus selber machen und reparieren, interessante Links mit nützlichen Tipps, was man alles selber machen kann, finden Sie auf dieser Seite: http://kelly-team.de
Von bestimmten Sachen sollte man aber als Laie unbedingt die Finger lassen, etwa Basteleien am Stromnetz, oder an der Gasleitung. Elektrische Anlagen sind heute im allgemeinen mit sogenannten FE-Schaltern abgesichert. In älteren Häusern sind es oft noch Schraubsicherungen. Diese niemals versuchen, zu flicken, niemals die Kontakte in der Fassung durch Hineinstecken von Metallgegenständen wie beispielsweise Nägel oder Schraubendreher überbrücken. Schaltsicherungen niemals durch Fixieren mit Klebeband oder ähnlichem ausser Funktion setzen. Springt beim Einschalten eines Elektrogerätes die Sicherung heraus, ist das Gerät defekt und muss entsorgt werden. Wer Sicherungen ausser Funktion setzt, riskiert, dass eine Tages das Haus im Flammen steht. Selbst 12 Volt aus einer Autobatterie können einen Brand verursachen, da deren Stromstärke extrem hoch ist, es können durchaus bis zu 100 Ampere sein. Das reicht, um einen Nagel durchzuschmelzen. Selbst bei Beachtung aller Sicherheitstipps besteht immer ein geringes Restrisiko (vor fremder Unachtsamkeit oder Brandstiftern ist man nie ganz sicher). Unerlässlich für den Feuerschutz sind deshalb Rauchmelder. Seit dem 01.01. 2011 sind sie in Schleswig-Holstein in allen Bauten, auch Althäusern zwingend vorgeschrieben. Immerhin kamen bislang jährlich in Deutschland 600 Menschen durch Feuer ums Leben, weil sie den Brand zu spät, oder gar nicht bemerkt haben. Todesursache ist auch meist nicht die offene Flamme, sondern die Vergiftung durch Rauchgase und Kohlenmonoxid, da diese während des Schlafes nicht bemerkt werden. Ein Rauchmelder warnt durch einen schrillen Pfeifton die Bewohner so rechtzeitig, dass noch genug Zeit zur Eigenrettung verbleibt, das sind in der Regel nur zwei Minuten. Da wird deutlich, dass man ohne Rauchmelder so gut wie keine Chance hat. Rauchmelder müssen in allen Schlafräumen angebracht werden, ferner in solchen Räumen, die beim Verlassen des Schlafraumes passiert werden müssen (Flure, Treppenhäuser). Bei Mietwohnungen ist der Vermieter gesetzlich verpflichtet, Rauchmelder installieren und warten zu lassen.
Kommen wir zu Punkt 3, Kriminalität. Hier reicht das Spektrum von Einbruch bis zu Betrügereien an der Haustür. Niemals fremde Personen unbedarft ins Haus lassen. Reparatur- und Wartungsarbeiten, wie etwa an Wärmemessgeräten an Heizungen, Warmwasserzählern und Rauchmeldern werden immer vorher angekündigt. Niemand kann sich herausreden, er müsse in Ihrer Wohnung etwas reparieren, wenn es nicht vorher angekündigt worden ist. Gesundes Misstrauen ist immer angebracht, und darunter braucht auch die Hilfsbereitschaft gegeüber Personen, die wirklich nur Hilfe brauchen, nicht leiden. Die werden für Ihr gesundes Misstrauen immer Verständnis haben, leute mit unehrlichen Absichten bestimmt nicht. Gegen Einbruch helfen schon einfachste Maßnahmen, um Langfingern ihr Handwerk zu erschweren. Bei Verlassen der Wohnung die Tür nicht nur zuziehen, sondern abschließen, sonst reicht schon ein Stück Blech, um sie ohne Schlüssel zu öffnen. Für Fenster, die von aussen leicht erreichbar sind, gibt es eine ganze Reihe gut wirkender Sicherheitsmassnahmen, am besten lässt man sich hier von Fachleuten beraten.
Bei einem Notfall in den eigenen vier Wänden, egal ob Unfall, Feuer oder Einbruch gilt als oberstes Gebot: Ruhe bewahren. Scheuen Sie sich nicht, den Notruf, 110 bei Einbruch, 112 bei Feuer oder Unfall zu wählen. Wichtig sind folgende Angaben: 1. Wer meldet. 2. Wo ist etwas geschehen. 3. Was ist geschehen, sind Personen verletzt, wenn ja, wieviele. So kann Ihnen schnellstmöglich die notwendige Hilfe zuteil werden. Notrufnummern sind übrigens kostenlos, hier spielt es keine Rolle, ob sie vom Festnetz, oder vom Handy aus angewählt wird.
Sehr nutzbringend ist auch der Abschluß einer Hausratversicherung, damit man im Schadensfall nicht auf den Kosten sitzen bleibt. Nützliche Tipps und Hinweise zu Versicherungen: http://neuer-versicherungsvergleich.blogspot.com/
glausen

Moderne Sicherungskasten mit FE-Schaltern, die im Interesse des Brandschutzes niemals außer Funktion gesetzt werden dürfen...
Moderne Sicherungskasten mit FE-Schaltern, die im Interesse des Brandschutzes niemals außer Funktion gesetzt werden dürfen...

...sonst könnte bald der
...sonst könnte bald der "Rote Hahn" in Ihrem Haus krähen.

Seit dem 01.01. 2011 sind in allen Häusern Rauchmelder zwingend vorgeschrieben
Seit dem 01.01. 2011 sind in allen Häusern Rauchmelder zwingend vorgeschrieben.

Eine Rettungsleiter mit Stahlseilen zur Selbstrettung aus oberen Stockwerken, wenn das Treppenhaus unpassierbar ist
Eine Rettungsleiter mit Stahlseilen zur Selbstrettung aus oberen Stockwerken, wenn das Treppenhaus unpassierbar ist.





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Dienstag, 31. Januar 2012

Energie sparen ohne Verzicht - nützliche Tipps


Energie sparen ist heute mehr denn je ein Thema, schon angesichts der vielfach propagierten Klimaerwärmung. Ob das wirklich stimmt, mag dahingestellt sein, Tatsache ist aber, dass Energiesparen Umwelt und Recourcen, vor allem aber auch den eigenen Geldbeutel schont.
Das beginnt schon beim Hausbau. In der Regel wird heute schon standartmäßig wärmedämmendes Material mit eingebaut. Altbauten können und sollten von aussen nachträglich isoliert werden, leider scheuen oft Investoren, die große Wohnkomplexe besitzen und die Wohnungen zwecks Geldanlage vermieten, die Kosten, denn die höheren Heizkosten der unisolierten Wohnungen tragen die Mieter, nicht der Investor. Als Mieter kann man nur folgendes tun: Fenster mit Tesamoll abdichten, reflektierende Isolierfolie hinter die Heizkörper kleben. Beim Lüften Heizungen abstellen und erst nach dem Lüften wieder aufdrehen. Kein Dauerlüften, sondern nur 5-10 Minuten "Stoßlüften", dann Fenster wieder zu. Heizung nicht höher aufdrehen, als nötig tut, in der Nacht, oder wenn man nicht zuhause ist, reicht eine Raumpemperatur von 18°C, um eine zu starke Auskühlung und Feuchtigkeit zu verhindern.
Thema Elektrizität: Ohne sie geht heute so gut wie nichts mehr. Daher kann man hier eine ganze Menge sparen. Als erstes veraltete Geräte, wie Kühlgeräte, Röhrenfernseher und -monitore ausmustern, denn die sind wahre Stromfresser. Moderne Geräte verbrauchen nur einen Bruchteil der Energie wie Altgeräte. Flachbildfernseher und -monitore haben zudem noch den Vorteil, dass sie ein wesentlich brillianteres und klareres Bild liefern und augenschonender sind, als Röhrengeräte. Beleuchtung: Hier ist man inzwischen so weit, dass Glühbirnen von hoher Wattzahl sogar nach und nach aus dem Sortiment genommen werden, denn sie sind äusserst uneffizient, sie wandeln 80% der Energie in Wärme um und nur 20% in Licht. Gängigstes Leuchtmittel ist heute die Energiesparlampe, eine Kompaktleuchtstofflampe mit elektronischem Vorschaltgerät mit E14 und E27 Sockel, kann also in jede bisherige Glühlampenfassung eingesetzt werden. Es gibt sie in den unterschiedlichsten Formen und mittlerweile auch als Vollspektrum-Tageslichtlampe, oder speziell für die Zusatzbeleuchtung von Zimmerpflanzen. Sie sind in der Anschaffung zwar teurer als Glühlampen, haben aber eine erheblich längere Lebensdauer, und durch die erhebliche Stromersparnis sind sie auf lange Sicht billiger als Glühlampen. Aber hier gibt es auch Qualitätsunterschiede. Am besten, man kauft Markenware namhafter altbekannter Leuchtmittelhersteller, als Billigprodukte aus dem Ausland. Teilweise sind die schon nach ein bis zwei Jahren kaputt, während Markenprodukte bei mir schon 15 Jahre und länger gehalten haben. Defekte Energiesparlampen, wie auch normale Leuchtstoffröhren, sowie andere alte Elektrogeräte gehören auf keinen Fall in den Hausmüll. Sie können, sofern sie aus Privathaushalten stammen, bei den meisten Recyclinghöfen kostenlos entsorgt werden, aber auch viele Elektrogeschäfte und Baumärkte entsorgen defekte Leuchtmittel bei Kauf eines neuen kostenlos. Übrigens, auch bei normalen Leuchtstofflampen kann man Energie sparen und die Lebensdauer der Röhren verlängern, wenn man die bisherige Drosselspule und den sogenannten "Starter" gegen ein elektronisches Vorschaltgerät austauscht, denn die gibt es auch für alle gängigen Größen von Leuchtstofflampen, auch für Lampen mit zwei Röhren. Ein weiterer Vorteil von elektronischen Vorschaltgeräten ist, das kein "Stroboskopeffekt" durch die 50Hz Netzfrequenz auftritt, weil in elektronischen Vorschaltgeräten die Betriebsfrequenz auf 10 bis 25 KHz angehoben wird, so dass ein flimmerfreies, augenschonendes und auch helleres Licht erzeugt wird.
Selbstverständlich sollte Licht nur dort eingeschaltet sein, wo es auch wirklich gebraucht wird.
Viele Geräte für die Unterhaltungselektronik werden heute über externe Netzteile betrieben. Werden die Geräte nicht benutzt, Netzteile von der Steckdose trennen, denn auch im "Leerlauf" verbrauchen sie Strom. Geräte mit internen Netzteilen nicht ständig auf "Standby" stehen lassen, sondern komplett ausschalten. Es gibt übrigens Steckerleisten mit Schalter, so dass sich mit einem Schaltvorgang gleich mehrere Geräte vom Netz trennen lassen, so dass man nicht jedes Gerät einzeln abschalten muss. Fazit: Mit ein bisschen Aufmerksamkeit lässt sich so eine ganze Menge Geld sparen und obendrein schont man noch Recourcen und Umwelt.
Und viele gehen sogar noch weiter. Sie erzeugen mit eigenen Photovoltaikanlagen aus Sonnenlicht Strom, der mitunter sogar ins öffentliche Netz eingespeist wird. Wenn das Schule macht und viele ihren Strom selber erzeugen, sei es durch Windkraft oder Sonne, dann können unter Umständen enorme Mengen fossiler Brennstoffe gespart und die Umwelt geschont werden. Hier ein Link zu einer interessanten Seite, wie man selber Solarstrom erzeugt: http://kelly-team.de/solar/index.html
glausen

Reflektierende Isolierfolie spart auch in ansonsten schlecht isolierten Altbauten Heizkosten
Reflektierende Isolierfolie spart auch in ansonsten schlecht isolierten Altbauten Heizkosten

Verschwindet nach und nach aus dem Sortiment, die altbekannte Glühbirne
Verschwindet nach und nach aus dem Sortiment, die altbekannte Glühbirne

Energiesparlampen gibt es in den unterschiedlichsten Varianten
Energiesparlampen gibt es in den unterschiedlichsten Varianten

Eine zweiröhrige Leuchtstofflampe mit elektronischem Vorschaltgerät
Eine zweiröhrige Leuchtstofflampe mit elektronischem Vorschaltgerät




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