Montag, 2. Juli 2012

Kirchenaustritt - Beerdigung trotzdem mit Pfarrer?

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Der Tod ist in der Tat ein sensibles Thema. Aber es ist bestimmt nicht falsch, sich zu Lebzeiten mit dieser Thematik zu befassen und sich zu informieren. Viele Bestattungsinstitute bieten mittlerweile Vorsorgegespräche an, manche veranstalten sogar Informationstage mit Führungen. Auch viele Krematorien bieten solche "Tage der offenen Tür" an, vor allem solche, die privat betrieben werden. Es ist in der Tat so, dass die Bestatter in zunehmenden Maße auch die Rolle der Kirche übernehmen, und zusätzlich die Betreuung der Hinterbliebenen in Form einer Trauerbegleitung anbieten. Grundsätzlich gilt: Jeder Mensch hat am Ende seines Lebens das Recht auf eine menschenwürdige Bestattung.
Der Tod war lange ein Tabuthema, denn kein Thema ist so sensibel, wie dieses. Wer denkt schon gerne an so was. Doch  wenn man schon zu Lebzeiten mit seinen Angehörigen darüber spricht, kann das für die später bei Eintritt des Todesfalls sehr hilfreich sein.Auch sollte man sich bei der Kirchengemeinde des Wohnortes und dem zuständigen Pfarrer informieren, ob er Trauerfeiern auch für die Leute hält, die aus der Kirche ausgetreten sind oder dies ggf. gegen ein zusätzliches Entgeld macht. Das dürfte je nach Kirchengemeinde unterschiedlich geregelt sein. Grundsätzlich gilt der Friedhofszwang, sieht man einmal vom dem Ausnahmefall der Seebestattung ab. Sind nur kirchliche Friedhöfe vorhanden, so wird selbstverständlich auch derjenige dort beerdigt, der aus der Kirche ausgetreten ist. Zumal man ja für die Grabstätte Geld bezahlt, für die kirchliche Trauerfeier in der Regel aber nicht, zumindest nicht bei der Kirchengemeinde, sofern man Mitglied der Kirche ist. Man sollte sich auch nicht scheuen, das Gespräch mit einem Bestatter guten Rufs zu suchen. Das mag alles makaber klingen, wird aber später den Hinterbliebenen bei der Trauerbewältigung helfen und unangenehme Überraschungen werden dadurch vermieden. Gute Bestattungshäuser aber auch Krematorien haben in der Regel eine eigene Trauerhalle und dort gibt es auch Mitarbeiter, die anstelle eines Gemeindepfarrers die Trauerrede halten (Laienprediger). Und die machen das auch nicht schlechter als ein Pfarrer in einer Kirchengemeinde. Sinnvoll ist auch ein Gespräch mit Freunden und Bekannten, die schon einmal einen Todesfall in ihrer Familie hatten. Bei denen kann man sich informieren, ob sie etwa mit dem Bestatter, oder des Pfarrers zufrieden waren, die Abrechnung transparent und die Kosten überschaubar waren, oder ob der Bestatter die Hinterbliebenen doch "über den Tisch gezogen hat".

Auf jeden Fall für den Todesfall finanziell vorsorgen in Form einer Lebensversicherung oder eines Sparbuches. Sinnvoll ist die schriftliche Hinterlegung des letzten Willens, etwa auch der gewünschten Form der Bestattung und das Gespräch mit Familienangehörigen darüber zu Lebzeiten.

Hinweis:
Leider sind längst nicht alle Bestatter seriös. Es gibt, wie überall, auch hier einige "schwarze Schafe", denen es in erster Linie ums Geld geht. Bei einem seriösen Bestatter ist ständig jemand erreichbar, er übernimmt nicht nur den Transport, die Versorgung und Beisetzung des Verstorbenen an sich, sondern erledigt auch alle Formalitäten, bietet Informationstagungen, Vorsorgegespräche und Kostenvoranschläge an, sowie alle sonstigen Serviceleistungen, die für die Abwicklung des Sterbefalls notwendig sind, bis hin zu Trauerfeiern im Bestattungshaus, aber er kümmert sich notfalls auch um die Haushaltsauflösung und Unterbringung verwaister Haustiere, wenn die Hinterbliebenen dazu emotional nicht in der Lage sind oder es keine Angehörigen gibt, die das übernehmen können.





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Fotografie - Tipps für Anfänger

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Die Geschichte der Fotografie begann im späten 19. Jahrhundert. Im Laufe des 20. Jahrhunderts wurde die Technik dann immer mehr verbessert. Anfangs wurde mit Glasplatten gearbeitet, später dann mit Zelluloidfilm, und in den dreißiger Jahren kam die Farbfotografie auf. Seit den späten 1990er Jahren schließlich wurde aufgrund der Weiterentwicklung der Computertechnik die analoge Fotografie mit Filmmaterial mehr und mehr durch die digitale Fotografie ersetzt. Heute wird überwiegend nur noch digital fotografiert, auch Videos werden heute fast nur noch mit Digitaltechnik produziert.
Als Anfänger sollte man eine nicht zu komplizierte Kamera auswählen. Möglichst auch keine Kamera im Miniformat, selbst wenn sie eine hohe Auflösung hat. Denn nicht nur die Auflösung (wird in Megapixeln angegeben) ist entscheidend, sondern auch die Größe des lichtempfindlichen Aufnahmechips. Und der hat bei größeren Kameras natürlich auch ein größeres Format. Und: Je größer das Objektiv, je mehr Licht nimmt die Kamera auf, und umso besser die Bildqualität, vor allem werden Kameras, die einen großen Objektivdurchmesser aufweisen, mit schlechten Lichtverhältnissen besser fertig. Bei der Auswahl der Kamera sollte man sich in einem Fachgeschäft beraten lassen. Auf gut verständliche Bedienungsanleitung achten. Den heute im Handel erhältlichen Kameras sollten diese beigefügt sein und  Funktionen wie automatische Fokussierung, Belichtungsmessung und Weißabgleich aufweisen, sowie ein integriertes Blitzgerät enthalten. Erfüllt die Kamera diese Anforderungen, so kann man selbst als Anfänger gute, brauchbare Fotos machen. Ein eigener PC und Grundkenntnisse in den gängigen Betriebssystemen, sind enorm von Vorteil. Hierfür gibt es genug leicht  zu handhabende Bildbearbeitungssoftware, mit der auch Anfänger leicht zurechtkommen. Auch hier sollte man sich im Fachgeschäft beraten  lassen. Will man  Fotos ausdrucken, so ist darauf zu achten, dass der Drucker eine ausreichend hohe Auflösung hat und auf verschiedene Papierformate und -oberflächen eingestellt werden kann. Auch hier ist eine Beratung im Fachgeschäft sinnvoll. Und: Übung macht den Meister. Am besten lernt man, wenn man sich mit den Geräten beschäftigt und einfach damit herum experimentiert. Der Vorteil der Digitalfotografie liegt ja gerade darin, dass man nicht ständig Filmmaterial kaufen und die Filme dann entwickeln lassen muss. Das spart erstens Geld und zweitens hat man die Bilder sofort zur Verfügung und kann sich das Ergebnis auch sofort ansehen. Das wichtigste ist dass man Geduld aufbringt und immer wieder etwas neues ausprobiert. Aus Fehlern kann man nur lernen. Misslungene Bilder kann man ja sofort wieder löschen und die Aufnahmen wiederholen. Darin liegt ja gerade der Vorteil der digitalen Fotografie. Bei der analogen Fotografie auf Filmbasis ist das nicht möglich, und misslungene Bilder verschlangen auch viel Geld wegen des Filmverbrauches. Das gibt es bei der Digitalfotografie Gott sei Dank nicht mehr.

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Sonntag, 1. Juli 2012

Oleander, mediterranes Flair im Garten, Balkon und Terasse


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Der Oleander, (Nerium Oleander) man nennt ihn auch Rosenlorbeer ist ein immergrüner verholzender Strauch, er gehört zu den Hundsgiftgewächsen. Er ist im ganzen Mittelmeerraum verbreitet und wächst dort in den Gärten, in unserem Klima meist nur im Kübel, um frostfrei überwintert werden zu können. Nur wenige Sorten vertragen kurzzeitig bis zu -10°C Frost. Er blüht von Mitte Juni bis September, also praktisch den ganzen Sommer hindurch.Für eine erfolgreiche Kultur braucht man einen ausreichend großen Kübel, einen sonnigen Platz im Garten, Balkon oder Terrasse und einen frostfreien hellen Raum zum Überwintern
 In der warmen Jahreszeit braucht der Oleander eine ausreichende Wasserversorgung und Düngung. Im Winter sollte der Oleander idealerweise hell bei 5-10°C gehalten werden. Optimal ist ein frostfreier Wintergarten. Überwinterung im beheizten Haus ist wegen der Gefahr des Spinnmilbenbefalls und der Vergeilung durch Lichtmangel möglichst zu vermeiden. Obwohl der Oleander meistens als Kübelpflanze gehalten wird, so gibt es doch einige Sorten, die in den meisten Gebieten Deutschlands bei Verwendung von geeignetem Winterschutz (Vlies, etc.) durchaus auch an geschützten Stellen im Garten überwinterungsfähig sind.
Die folgenden Sorten: Nerium villa romaine; Nerium atlas; Nerium italia; Nerium cavalaire überstanden in Feldversuchen kurzzeitig bis zu -10°C. Bei tieferen Temperaturen beginnen zunächst die Blätter nach und nach abzusterben, bei weiter absinkenden Temperaturen (-15 -  -20°C ) auch vermehrt das Holz. Meist treibt der Strauch aber aus der Wurzel wieder aus, selbst wenn die oberirdischen Teile völlig abgestorben sind. Voraussetzung ist, dass der Wurzelstock intakt geblieben ist. Bei Überwinterung im Freien den Wurzelbereich daher möglichst mit einer Laubdecke (auf die man zusätzlich Tannenzweige legt, damit das Laub nicht wegweht) schützen, damit der Frost nicht zu tief eindringen kann. Außerdem erzeugt das Laub bei der Verrottung noch zusätzlich Wärme. Die meisten Schäden entstehen nämlich nicht durch die Kälte selber, sondern dann, wenn im Spätwinter die Sonne die oberirdischen Pflanzenteile erwärmt und sie so wieder zum Wachsen anregt, der Wurzelbereich aber noch gefroren ist und daher kein Wasser aufnehmen kann. Das führ dazu, dass die Pflanze nicht etwa erfriert, sondern schlichtweg vertrocknet. Überhaupt sind die starken Temperaturschwankungen, wie sie gerade im Spätwinter und Vorfrühling auftreten können, weitaus gefährlicher für Gartenpflanzen, als gleichmäßig niedrige Temperaturen. Im Frühjahr Tannenzweige und Laubdecke wieder entfernen, Boden auflockern damit Luft an die Wurzeln gelangen kann.
 Achtung:
Der Oleander ist äußerst giftig, etwa mit dem roten Fingerhut vergleichbar. Sein Gift bewirkt Übelkeit, Kopfschmerzen und Krämpfe. Starke Dosierung kann zu herzrythmusstörungen führen, die tödlich enden können. Auch Hautreizungen können auftreten, wenn man sich bei der Arbeit mit der Pflanze verletzt.


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