Montag, 2. Juli 2012

Fotografie - Tipps für Anfänger

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Die Geschichte der Fotografie begann im späten 19. Jahrhundert. Im Laufe des 20. Jahrhunderts wurde die Technik dann immer mehr verbessert. Anfangs wurde mit Glasplatten gearbeitet, später dann mit Zelluloidfilm, und in den dreißiger Jahren kam die Farbfotografie auf. Seit den späten 1990er Jahren schließlich wurde aufgrund der Weiterentwicklung der Computertechnik die analoge Fotografie mit Filmmaterial mehr und mehr durch die digitale Fotografie ersetzt. Heute wird überwiegend nur noch digital fotografiert, auch Videos werden heute fast nur noch mit Digitaltechnik produziert.
Als Anfänger sollte man eine nicht zu komplizierte Kamera auswählen. Möglichst auch keine Kamera im Miniformat, selbst wenn sie eine hohe Auflösung hat. Denn nicht nur die Auflösung (wird in Megapixeln angegeben) ist entscheidend, sondern auch die Größe des lichtempfindlichen Aufnahmechips. Und der hat bei größeren Kameras natürlich auch ein größeres Format. Und: Je größer das Objektiv, je mehr Licht nimmt die Kamera auf, und umso besser die Bildqualität, vor allem werden Kameras, die einen großen Objektivdurchmesser aufweisen, mit schlechten Lichtverhältnissen besser fertig. Bei der Auswahl der Kamera sollte man sich in einem Fachgeschäft beraten lassen. Auf gut verständliche Bedienungsanleitung achten. Den heute im Handel erhältlichen Kameras sollten diese beigefügt sein und  Funktionen wie automatische Fokussierung, Belichtungsmessung und Weißabgleich aufweisen, sowie ein integriertes Blitzgerät enthalten. Erfüllt die Kamera diese Anforderungen, so kann man selbst als Anfänger gute, brauchbare Fotos machen. Ein eigener PC und Grundkenntnisse in den gängigen Betriebssystemen, sind enorm von Vorteil. Hierfür gibt es genug leicht  zu handhabende Bildbearbeitungssoftware, mit der auch Anfänger leicht zurechtkommen. Auch hier sollte man sich im Fachgeschäft beraten  lassen. Will man  Fotos ausdrucken, so ist darauf zu achten, dass der Drucker eine ausreichend hohe Auflösung hat und auf verschiedene Papierformate und -oberflächen eingestellt werden kann. Auch hier ist eine Beratung im Fachgeschäft sinnvoll. Und: Übung macht den Meister. Am besten lernt man, wenn man sich mit den Geräten beschäftigt und einfach damit herum experimentiert. Der Vorteil der Digitalfotografie liegt ja gerade darin, dass man nicht ständig Filmmaterial kaufen und die Filme dann entwickeln lassen muss. Das spart erstens Geld und zweitens hat man die Bilder sofort zur Verfügung und kann sich das Ergebnis auch sofort ansehen. Das wichtigste ist dass man Geduld aufbringt und immer wieder etwas neues ausprobiert. Aus Fehlern kann man nur lernen. Misslungene Bilder kann man ja sofort wieder löschen und die Aufnahmen wiederholen. Darin liegt ja gerade der Vorteil der digitalen Fotografie. Bei der analogen Fotografie auf Filmbasis ist das nicht möglich, und misslungene Bilder verschlangen auch viel Geld wegen des Filmverbrauches. Das gibt es bei der Digitalfotografie Gott sei Dank nicht mehr.

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